Wissenschaft

Erneute Auszeichnung für Camilla Hurst

2.000 junge Wissenschaftler zwischen 15 und 18 Jahren haben an diesem hochklassigen Wettbewerb teilgenommen. Das luxemburgische Team setzte sich aus drei jungen Mädchen zusammen.

30-hurstSie ist erst 16 Jahre alt, gilt aber bereits als Wunderkind der Wissenschaftswelt. Und das hat sie gerade erneut bewiesen. Am 20. Mai dieses Jahres hat Camilla Hurst den 4. Preis in der Kategorie The Role of Materials and Surfaces in the Transmission of Bacteria in Public Places im Rahmen der International Science and Engineering Fair erhalten, dem weltweit größten voruniversitären wissenschaftlichen Wettbewerb, der vom 13. bis 20. Mai in Los Angeles stattfand. Dieses Jahr setzte sich das luxemburgische Team aus drei jungen Mädchen zusammen: Camilla Hurst, Ines Bahlawane und Lavinia Kadar.

2.000 Nachwuchswissenschaftler zwischen 15 und 18 Jahren haben an diesem hochklassigen Wettbewerb teilgenommen. Die junge Camilla, Schülerin der Ecole Européenne, geboren in Luxemburg mit italienisch-britischen Wurzeln, erreichte den 4. Platz, ein einmaliges Ereignis in der luxemburgischen Welt der Wissenschaft. Noch nie hat ein Wissenschaftler aus dem Großherzogtum einen Preis im Rahmen dieses Wettbewerbs, der seit 68 Jahren besteht, erhalten.

Schon eine richtige Wissenschaftlerin

Camilla Hurst hegt eine wahre Leidenschaft für die Wissenschaft, vor allem wenn es darum geht, Bakterien zu bekämpfen oder deren Verbreitung zu verhindern. Aus diesem Grund hat sie jahrelang geforscht, um einen selbstreinigenden Türgriff zu entwickeln, der die Übertragung von Bakterien einschränken soll. Aber vor allem hat sie in 2015 wahrscheinlich eine neue Bakterienart entdeckt, indem sie die DNA einer bisher unbekannten Bakterie nachgewiesen hat.

Die 16-jährige Schülerin hat bereits viele Erfahrungen auf internationaler Ebene gesammelt, und die zahlreichen Preise, die sie bereits eingeheimst hat, beweisen, dass sie bereits eine richtige Wissenschaftlerin ist. In 2015 und 2016 hat sie den nationalen luxemburgischen Wettbewerb Jonk Fuerscher sowie den ersten Preis des internationalen Wissenschaftswettbewerbs CASTIC in Shanghai gewonnen. Im Juli 2016 wurde sie zudem mit der Georges Charpak-Medaille auf der Expo Sciences Europe in Toulouse ausgezeichnet.

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von luxembourg.lu verfasst)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 01-06-2017