Geschichte

Nationaler Gedenktag

Luxemburg gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkriegs.

Journée de la commémoration nationaleDer Nationale Gedenktag ist der Erinnerung an den Kampf des luxemburgischen Volkes während der Besatzungszeit von 1940 bis 1945 gewidmet. Zu diesem Anlass sind mehrere Gedenkfeiern in Luxemburg vorgesehen.

Zeremonie am Nationaldenkmal der Luxemburger Solidarität

Um 10 Uhr legt der Staatschef, S.K.H. der Großherzog, einen Blumenkranz vor dem Nationaldenkmal der Luxemburger Solidarität ("Kanounenhiwwel") nieder und entzündet die Gedenkflamme.

Anschließend begibt er sich in das Innere des Denkmals, um sich in das goldene Buch einzutragen.

Beim Verlassen des Denkmals begrüßt S.K.H. der Großherzog die Fahnenträger, die Vertreter der luxemburgischen Behörden, die in Luxemburg ansässigen Botschafter sowie die Mitglieder des Gedenkkomitees für den Zweiten Weltkrieg, zu dem Vertreter des Widerstands, der Zwangsrekrutierten und der Opfer der Shoah gehören.

Kranzniederlegung vor der Gëlle Fra

Um 10h30 legen der Präsident der Abgeordnetenkammer, der Premierminister und die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg Blumenkränze vor dem Mahnmal (Gëlle Fra) auf der Place de la Constitution nieder. Die Zeremonie findet in Gegenwart der Staatssekretärin für Verteidigung, des Stabschefs der luxemburgischen Armee und des Generaldirektors der Polizei statt.

Zeremonie am Monument national de la Résistance et de la Déportation

Um 11 Uhr hält der Premierminister Xavier Bettel eine Rede vor dem Monument national de la Résistance et de la Déportation (Nationalmonument des Widerstandes und der Deportation, "Hinzerter Kräiz"). Auch bei diesem Anlass werden Blumenkränze niedergelegt.

Gedenkfeier im Konservatorium der Stadt Luxemburg

Um 17 Uhr findet eine Gedenkfeier im Konservatorium der Stadt Luxemburg statt.

Auf dem Programm stehen insgesamt vier Redner (Lydie Polfer, Albert Hansen, Präsident des Gedenkkomitees für den Zweiten Weltkrieg, Xavier Bettel und Mars Di Bartolomeo), eine musikalische Untermalung durch das Quartett des Konservatoriums der Stadt Luxemburg, Schülerbeiträge und die Verleihung von Ehrenzeichen, unter anderem der posthumen Verleihung des Croix de la Résistance.

(Quelle: Pressemitteilung des Informations- und Presseamtes der Regierung)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 10-10-2017