Wirtschaft

Die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen geht 2017 weiter

Die staatliche Zentralverwaltung verzeichnet einen Saldo von +364,1 Millionen Euro per Ende Dezember 2017, das bedeutet eine Verbesserung von +216 Millionen Euro im Vergleich zu 2016.

07-financespubliquesBei der gemeinsamen Versammlung von Finanz- und Budgetkommission (Cofibu) und Kontrollkommission für den Haushaltsvollzug (Comexbu) vergangene Woche präsentierte Finanzminister Pierre Gramegna die staatliche Budgetsituation im 4. Trimester 2017. Dabei zeigte sich, dass der Saldo der Zentralverwaltung mit +364,1 Millionen Euro angesetzt werden kann. Zwischen Dezember 2016 und Dezember 2017, stieg die Summe der Einnahmen um +894 Millionen Euro, d. h. um +5,7%. Dieses Ergebnis schlieβt an vergangene Trimester an, die Entwicklung ist sogar günstiger als die Vorhersagen, aufgrund der guten Konjunktur

Eine ehrgeizige Politik Investitionen betreffend

Auf der Ausgabenseite blieben die laufenden Kosten unter Kontrolle, mit einem konstatierten Rückgang von -8,3 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Trimester des Wirtschaftsjahrs 2016. Im Gesamten sind die Ausgaben zwischen Dezember 2016 und Dezember 2017 um +678 Millionen Euro gestiegen, was einer Zunahme von 4,3% entspricht. Dieses Ergebnis entspricht der ambitionierten Politik der Regierung bei Investitionen in die Infrastruktur. Der Finanzminister erinnerte daran, dassdie Ausgaben unter Kontrolle sind , das Defizit der Zentralverwaltung nach und nach zurückgeht, und weitgehend unter dem Stand früherer Prognosen bleibt.

Eine günstigere Entwicklung als vorhergesehen

Während die Gesamtausgaben 13.396,5 Millionen Euro betragen, d. h. 95% des bewilligten Budgets von 2017, belaufen sich die Gesamteinnahmen auf 13.754,8 Millionen Euro, d. h. 104% des bewilligten Budgets. So steigen die Einnahmen schneller als die Ausgaben, was ein Zeichen für eine nachaltige Budgetpolitik ist. Die Einnahmen aus Anleihen miteingerechnet, kann die Zentralregierung einen Überschuss von +1.987,5 Millionen Euro vorweisen.

(Quelle: Pressemitteilung des Finanzministeriums)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 08-02-2018