Kooperation und humanitäre Hilfe

Luxemburg engagiert sich im Rahmen der Globalen Bildungspartnerschaft (Global Partnership for Education, GPE)

Die Bildungshilfe beläuft sich auf über 47 Millionen Euro und stellt somit 19 % der öffentlichen Entwicklungshilfe dar

07-partenariatmondialAnlässlich der Geberkonferenz der Globalen Bildungspartnerschaft in Dakar am 1. und 2. Februar haben die Vertreter der luxemburgischen Entwicklungshilfe einen zusätzlichen Beitrag von 300.000 Euro für das Jahr 2018 im Hinblick auf die Unterstützung ihres Programms für Bildung in Entwicklungsländern angekündigt. Diese Verpflichtung ergänzt die derzeitigen Bemühungen der luxemburgischen Entwicklungshilfe in diesem Bereich, der etwa 19 % der öffentlichen Entwicklungshilfe ausmacht. Von den 353 Millionen Euro Entwicklungshilfe im Jahr 2016 haben die zuständigen luxemburgischen Behörden über 47 Millionen Euro allein für Bildung eingesetzt, ein Bereich der die unerlässliche Basis für eine nachhaltige Entwicklung bildet, insbesondere in Westafrika, die Hauptzielregion der luxemburgischen Entwicklungshilfe, aber auch in Laos, in Nicaragua oder im Kosovo.

Die Bildung, ein Sektor von zentraler Bedeutung

Im Übrigen verpflichtet sich Luxemburg, die Bildung in Krisensituationen zu fördern. Das Großherzogtum unterstützt beispielsweise mit erheblichen finanziellen Mitteln die Initiative "No Lost Generation" der Unicef in Syrien.

In ihrer Rede unterstrich Nicole Bintner-Bakshian, luxemburgische Botschafterin in Dakar, Folgendes: "In einer Welt, die in ständiger Veränderung begriffen ist, wo die Berufe sich weiterentwickeln, die Arbeitsmärkte sich ändern, wo aber auch zahlreiche Krisen wüten und leider viele junge Menschen keinen Zugang zur Bildung haben, müssen wir uns verstärkt einsetzen, um innovative Lösungen zu finden, damit jeder Jugendliche, Mädchen oder Junge, einschließlich Flüchtlinge und Opfer von Krisen, Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung hat."

Die Staaten dazu bewegen, mehr zu tun

Ziel der Geberkonferenz der Globalen Partnerschaft für Bildung, deren Vorsitz Macky Sall, Präsident der Republik Senegal, und Emmanuel Macron, sein französischer Amtskollege, gemeinsam führten, war die Mobilisierung von Geldmitteln für den Zeitraum 2018-2020, um verstärkt in die Bildung von Kindern in 89 Entwicklungsländern, in denen 78 % der nicht eingeschulten Kinder beheimatet sind, zu investieren.

(Quelle: Mitteilung des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten) / Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 13-02-2018