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Sproocheronn.lu, das neue Hilfsmittel zur Förderung der luxemburgischen Sprache

Die Online-Plattform, die auch zu mehreren Diskussionsforen einlädt, erteilt den Bürgern das Wort.

27-sproocheronn.luClaude Meisch, der Minister für nationale Erziehung, Kinder und Jugend sowie Guy Arendt, der Staatssekretär für Kultur, haben am 22. Februar 2018 die Initiative Sproocheronn.lu gestartet, eine Online-Bürgerplattform. Angesichts der raschen Entwicklung des Landes, sowohl bezüglich seiner Wirtschaft als auch bezüglich seiner Bevölkerung, aber auch mit Blick auf die Globalisierung der Kultur, drängte sich die Idee auf, die Förderung der luxemburgischen Sprache neu zu konzipieren.

In einer mehrsprachigen Gesellschaft ist es jedoch unbedingt erforderlich, dass diese Förderungsmaßnahmen nicht zum Schaden der Öffnung des Landes erfolgen. Der Staatssekretär Guy Arendt nutzte die Gelegenheit, um auch die Gesetzesvorlage vorzustellen, die zur Einführung der folgenden Maßnahmen eingebracht wurde: das Zentrum fir d’Lëtzebuergescht, die Stelle des Kommissars für die luxemburgischer Sprache, ein Aktionsplan über 20 Jahre oder auch ein nationaler Tag der Sprache.

Die Vorschläge der Bürger sammeln

Jetzt geht es um die Ergänzung dieser Bemühungen, indem den Bürgern das Wort erteilt wird. So sammelt die Webseite Sproocheronn.lu seit dem 20. Februar die Vorschläge und Diskussionen der Internetbenutzer zu drei großen Themenkreisen: mit der luxemburgischen Sprache lernen, arbeiten und leben.. Die gleichen Themen werden bei den Bürgerforen aufgegriffen, die in dem Zeitraum von einem Monat vom 27. Februar bis zum 20. März 2018 im ganzen Land organisiert werden, und dies in Gegenwart des Ministers Claude Meisch und des Staatssekretärs Guy Arendt.

Die Online und im Rahmen der Bürgerforen festgehaltenen Vorschläge werden dann in einem Bericht zusammengestellt, der dem Kommissar für die luxemburgische Sprache offiziell übergeben werden wird. Dieser wird sie bei der Ausarbeitung des Aktionsplans über 20 Jahre für die luxemburgische Sprache berücksichtigen.

(dieser Artikel wurde von der Redaktion von www.luxembourg.lu verfasst /Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 01-03-2018