Mobilität

Modu 2.0

Können die Bürger, Arbeitgeber und Kommunen die erhofften Lösungen für eine Verbesserung bis zum Jahr 2025 erbringen?

30-moduDie vom Minister für dauerhafte Entwicklung und Infrastrukturen, François Bausch, am 30. Mai vorgestellte, neue Strategie Modu 2.0 betont die seit 2012 mit Modu erreichten Fortschritte, die den Schwerpunkt auf den multimodalen Verkehr und die Verstärkung der öffentlichen Verkehrsmittel legte. Das strategische Ziel für 2025 besteht darin, die Überlastung zu den Stosszeiten zu verringern und gleichzeitig 20% mehr Fahrgäste als 2017 zu befördern.

Die vier Mobilitätsakteure sollen involviert werden

Mit seiner Devise “Mobilitéit zesummen erreechen” ("gemeinsam Mobilität erreichen") baut die Version 2.0 die Strategie einer Werkzeugkiste für Mobiliät weiter aus und wendet sich unmissverständlich an die vier Mobilitätsakteure, d.h. die Bürger, die Kommunen, die Arbeitgeber und den Staat. Während der Staat seinen Rückstand in Fragen der Infrastrukturen weiter aufholt, setzen die drei anderen Akteure einige konkrete Massnahmen um, die die Mobilität schon kurz- und mittelfristig angenehmer, effizienter und wirtschaftlicher machen werden.

Ein aus fünf Teilbereichen zusammengestelltes Dokument

Modu 2.0 ergänzt den Entwurf des Verkehrssektorplans, den die Regierung am 27. April 2018 vorgelegt hat, und der auf fünf Teilbereichen basiert:

  1.  Die Mobilitätszahlen, die aus der "Luxmobil"-Studie 2017, verschiedenen neuesten Umfragen und einer noch nicht abgeschlossenen Kosten- und Gewinn-Studie im Strassen- und Schienenverkehr des Grossherzogtums wirklich hervorgehen.
  2. Die Zielsetzungen für 2025 hinsichtlich der modalen Verkehrsabschnitte, der Auslastung der Fahrzeuge zu den Stosszeiten und der Servicequalität im öffentlichen Verkehr.
  3. Eine Werkzeugkiste für Mobilität, die rund fünfzig konkrete Massnahmen detailliert, die die vier Mobilitätsakteure in die Tat umsetzen sollen.
  4. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Projekte im Bereich des Strassen- und Schienenverkehrs, die seit 2012 realisiert wurden bzw. zur Zeit ausgeführt oder geplant werden.
  5. Die illustrierte Darstellung der Planungsmethode, die dem Grossherzogtum ermöglichen soll, von einer Logik der Aufholjagd zu einer Logik der Antizipation überzugehen.

 

Das Dokument kann in französischer Sprache abgeladen werden. Die deutschsprachige und luxemburgische Version wird ab Sommer 2018 zur Verfügung stehen. Eine materielle Broschüre kann schriftlich an folgender Adresse bestellt werden: presse@tp.etat.lu

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion von luxembourg.lu verfasst)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 04-06-2018