Forschung und Innovation

Luxemburg - ein viel versprechender Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation

Luxemburg ist in Bezug auf F&E und Industrietechnologie ein von Dynamik geprägtes Land. Die luxemburgische Regierung setzt erhebliche finanzielle und organisatorische Mittel für diese Aktivitäten ein. Zahlreiche internationale Unternehmen haben bereits Forschungs- und Entwicklungszentren in Luxemburg errichtet.

  • Goodyear betreibt sein größtes Forschungszentrum außerhalb der Vereinigten Staaten in Colmar-Berg mitten im Großherzogtum;
  • Delphi, mit seiner Europazentrale in Bascharage und seinem internationalen Sitz im Bereich Steuerungssysteme für Benzin- und Dieselfahrzeugmotoren (Delphi Powertrain Systems), beschäftigt mehr als 600 Technikexperten in seinem luxemburgischen Forschungszentrum;
  • die Unternehmen DuPont de Nemours, Novelis/Hindalco, Ceratizit, IEE, ArcelorMittal, SES und Paul Wurth betreiben allesamt ihre F&E-Aktivitäten im Großherzogtum.

Da Forschung, Entwicklung und Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes von entscheidender Bedeutung sind, engagiert sich die luxemburgische Regierung mit erheblichen finanziellen und organisatorischen Mitteln in diesem Bereich.

Staatliche Hilfen für F&E

Die staatlichen Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Entwicklung wurden vervollständigt, indem der Schwerpunkt hier und auch im Dienstleistungssektor auf die Innovation verlagert wurde. Die Investitionsbeihilfe kann in Form einer Direktsubvention erfolgen oder eines Darlehens der Nationalen Kredit- und Investitionsgesellschaft (Société nationale de crédit et d'investissement, SNCI), einem öffentlich-rechtlichen Bankinstitut.

Unterstützung für junge, innovative Unternehmen

Innovative Startups können in staatlichen Einrichtungen intensiv betreut und anschließend unterstützt werden, um ihnen die Anlaufphase und den Zugang zu staatlichen Leistungen und Beihilfen zu erleichtern. Der Inkubator Technoport SA bietet Platz für innovative Projekte und junge fortschrittliche Unternehmen. 2012 gegründet, vereint Technoport SA verschiedene öffentliche Infrastrukturen des Inkubationsbereichs unter einem Dach.

Eine Reform der Maßnahmen zur Innovationsförderung hat dem Bereich F&E neuen Auftrieb gegeben, indem der Fokus verstärkt auf innovative Betriebs- und Produktionsverfahren in allen Arten von Unternehmen gelegt wurde.

Luxemburg – im Zentrum eines internationalen Netzwerks an Universitäten

Luxemburg ist gut in ein internationales Netz von Universitäten eingebunden. Die Großregion zählt 15 Universitäten mit 250.000 Studierenden und 25.000 Forschern. Die Gründung der Universität Luxemburg mit dem Schwerpunkt Forschung hat interessante Perspektiven der Zusammenarbeit im Bereich F&E zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor eröffnet. Ebenso verhält es sich in Bezug auf die drei staatlichen Forschungszentren, die auf verschiedene Einzelsektoren der Industrie ausgerichtet sind. Ihre Aufgabe besteht darin, die F&E-Aktivitäten in Luxemburg zu fördern und voranzubringen, die technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie den Technologietransfer zwischen dem staatlichen und privaten Sektor auszubauen und neue wirtschaftliche Aktivitäten auf den Weg zu bringen.

Die öffentlichen Ausgaben für Forschung wachsen weiter an

Seit 2000 hat Luxemburg die öffentlichen Ausgaben für die staatliche Forschung verzehnfacht. Im Jahr 2013 hat Luxemburg sein Ziel mit Rechercheausgaben von 1% des BIP erreicht. Hinzu kommt noch ein Beitrag von fast 1,4% des BIP, der von den Privatunternehmen in F&E investiert wird.

(Quelle: Luxembourg for Business and Innovation)

  • Letzte Änderung dieser Seite am 07-02-2017