Karneval (Februar und März)

Narrentreffen auf dem Maskenball

Umzugswagen im Karneval
SIP / Jean-Paul Kieffer
Genau wie ihre Nachbarn lieben die Luxemburger Karneval, der traditionell vom 2. Februar (Liichtmëssdag, Lichtmess) bis zum Aschermittwoch (Äschermëttwoch, Anfang März) stattfindet.

Im Laufe dieser Zeit, und vor allem am Fuessonnden (Karnevalssonntag) und am Fuesméinden (Rosenmontag), organisieren die luxemburgischen Vereine viele Kostümbälle sowie Umzüge für Groß und Klein.

Die bekanntesten Karnevalsumzüge finden in Diekirch, Schifflange, Esch an der Alzette, Remich und Pétange statt. Ein Karnevalsumzug für Kinder findet in Kayl statt.

Drei weitere Ortschaften sind besonders für ihre Narrentreffen bekannt: Echternach, Vianden und Wormeldange.

Vergessen Sie nicht, die typischen luxemburgischen Karnevalsleckereien zu probieren, wie zum Beispiel:

  • die Verwurrelt Gedanken (verwirrte Gedanken), mit Puderzucker bestäubte Teigknoten;
  • die Nonnefäscht (Nonnenfürze), mit Puderzucker bestäubte Krapfen;
  • die Täertelcher (Krapfen);
  • die Maisercher (Krapfen in Form einer Maus) oder
  • das Stretzegebäck (Spritzgebäck).

Das Ende der Karnevalszeit ist jedes Jahr durch das Verbrennen des "Stréimännchen" (Strohmann) gekennzeichnet: am Aschermittwoch versammeln sich dann Hunderte von Menschen in Remich, um bei dieser feierlichen "Hinrichtung" dabei zu sein, die gleichzeitig das Ende der Karnevals- und der Winterzeit darstellt.

Allerdings sind die Luxemburger etwas weniger anspruchsvoll als ihre deutschen Nachbarn: auch nach dem Aschermittwoch finden noch einige Maskenbälle oder Karnevalsumzüge statt, wie zum Beispiel der Karnevalsumzug in Pétange.

Der Karneval verlängert sich bis zum 4. Fastensonntag (Halleffaaschten) auch Bretzelsonndeg (Brezelsonntag) genannt.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 27-04-2015