Demografische Entwicklung

Nach der um 1870 einsetzenden Industrialisierung kam es in Luxemburg zu einem starken Bevölkerungsanstieg.

Dieser ist hauptsächlich auf die anhaltende Einwanderung seit Ende des 19. Jahrhunderts zurückzuführen. Im Jahre 1900 zählt Luxemburg etwa 200.000 Einwohner; heute leben mehr als 576.000 Menschen im Großherzogtum.

Doch dieser Zuwachs hat nicht in regelmässigen Abständen stattgefunden und kann vielmehr in vier wichtige Phasen unterteilt werden:

  • eine Phase des Rückgangs, die während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts stattfand;
  • der (mäßige) Babyboom, der zwischen 1950 und 1960 stattfand;
  • ein heftiger Rückgang, der sich zwischen 1960 und 1980 stabilisierte;
  • ein erneuter Anstieg der Bevölkerung seit 1990, dank einer Steigerung der Geburtenrate und eines Einwanderungsschubs der mit der guten wirtschaftlichen Lage einhergeht.

Zwischen 1980 und 2010 wuchs die luxemburgische Bevölkerung um etwa 147.000 Menschen. Diese demografische Entwicklung ist eher aussergewöhnlich, denn sie ist hauptsächlich auf die starke Immigration zurückzuführen. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Einwohner mit luxemburgischem Pass.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 16-12-2016