Sozialdialog

Luxemburg scheint eines der wenigen Länder zu sein, wo Verhandlungen und Dialog, wie sie auf allen Ebenen des institutionalisierten wirtschaftlichen und sozialen Lebens geführt werden, die Grundlage für sozialen Frieden sind, der im Gegenzug sozialen Fortschritt, soziale Gerechtigkeit und den Respekt vor der Arbeit beinhaltet.

Diese Herangehensweise wird manchmal als "luxemburgisches Modell" bezeichnet. Sie hat zur Stabilität und zur Fortentwicklung der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes beigetragen, sowie zur wirtschaftlichen Diversifizierung.

Tatsächlich gibt es dank eines konstruktiven Dialogs zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und der Regierung kaum soziale Konflikte in Luxemburg.

Das "luxemburgische Modell" hat zu einem nationalen Konsens geführt, wenn es darum ging Maßnahmen zu treffen, um strukturelle Krisen wie die der 1970er und 1980er Jahre zu überwinden und zur Förderung des Wirtschaftswachstums.

Regierungskoalitionen haben ihrerseits dazu beigetragen, die Stabilität und die weitere Entwicklung der Wirtschaftspolitik zu fördern.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 27-04-2015