Chancengleichheit

Der Grundsatz der Chancengleichheit zwischen Mann und Frau wurde 2006 formell in die luxemburgische Verfassung eingeschrieben.

Das Prinzip der Chancengleichheit zwischen Mann und Frau ist auch in der luxemburgischen Gesetzgebung vorgesehen. In dem Sinne wurde 2006 das Zentrum für Gleichbehandlung (Centre pour l'égalité de traitement, CET) geschaffen.

Eine direkte oder indirekte Diskriminierung kann auf folgende Motive abzielen:

  • eine bestimmte rassische oder ethnische Zugehörigkeit (real existierend oder vermutet);
  • das Geschlecht;
  • die sexuelle Orientierung;
  • die Religion und Glaubensbekenntnis;
  • eine Behinderung;
  • das Alter.

Seit 1995 gibt es in Luxemburg ein Ministerium für Chancengleichheit (Ministère de l'Egalité des chances).

Die Tätigkeiten dieses Ministeriums zielen vor allem auf die gleichberechtigte Einbindung von Frauen und Männern in folgenden Bereichen ab:

  • Bildung und Weiterbildung: Sensibilisierung von Mädchen und Jungen im Bereich der Rollenstereotype (www.girls-day.lu und www.boys-day.lu);
  • Arbeit und Beschäftigung: Gleichheit bei Lohn und Gehalt (www.cet.lu);
  • Kampf gegen Gewalt im Allgemeinen und häusliche Gewalt im Besonderen (www.mega.public.lu).
  • Letzte Änderung dieser Seite am 08-11-2017