Gesundheit

Die Ausgaben Luxemburgs im Bereich des Gesundheitswesens haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2012 auf 6,9% des BIP erhöht. Im Vergleich zu den anderen Mitgliedstaaten der Organisation zählt Luxemburg zu den Ländern mit den höchsten Pro-Kopf-Ausgaben im Gesundheitsbereich.

Derzeit gibt es in Luxemburg 18 Krankenhäuser mit insgesamt mehr als 3.000 Betten. Die Anzahl der Krankenhausbetten belief sich 2010 auf 5,4 Betten je eintausend Einwohner, was über dem Durchschnitt der OECD-Länder liegt (4,8 Betten).

2011 kamen in Luxemburg 3 Ärzte auf eintausend Einwohner, was unter dem Durchschnitt von 3,2 Ärzten in den OECD-Ländern liegt. Das Großherzogtum verfügt hingegen über zahlreiche Krankenpflegekräfte, wobei die Zahl von 12,1 Krankenpflegekräften je eintausend Einwohner im Jahr 2011 den Durchschnitt der OECD erheblich übertrifft.

Notaufnahme, Bereitschaftsdienst und die "Maisons médicales" (Häuser der Medizin)

Besuchen Sie die Seite Notaufnahme und Bereitschaftsdienste(Urgences et gardes) der Website der Verwaltung der Rettungsdienste (Portail des secours, auf Französisch) für Informationen über

Darüber hinaus gewährleisten die drei Maisons médicales (Häuser der Medizin) in Esch an der Alzette, Ettelbrück und Luxemburg einen medizinischen Bereitschaftsdienst außerhalb der regulären Sprechstunden, d. h.:

  • abends von 20 bis 24 Uhr;
  • nachts von 24 bis 7 Uhr;
  • am Wochenende und an Feiertagen von 8 Uhr bis um 7 Uhr morgens am darauf folgenden Tag.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Notfall- und Bereitschaftsdienste (Services d'urgence et de garde) des Gesundheitsportals.

Die Integration von Menschen mit Behinderungen

In Luxemburg gibt es zahlreiche Vereinigungen, die im Bereich der Integration und der Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen tätig sind.

Auf staatlicher Ebene ist das Ministerium für Familie und Integration (Ministère de la Famille et de l'Intégration) über den Hohen Rat für Menschen mit Behinderungen (Conseil supérieur des personnes handicapées, CSPH) für politische Entscheidungen im Sinne der Betroffenen verantwortlich.

Die Abteilung für behinderte Arbeitnehmer (Service des travailleurs handicapés) der Agentur für Arbeit (Agence pour le développement de l'emploi, ADEM) setzt sich für die Integration und die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderung ein.

Der Service Info-handicap ist das Informationszentrum für alle Fragen zum Thema Behinderung in Luxemburg.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten zum Thema Handicap des Gesundheitsportals.

Lebensmittelsicherheit

Im Bereich der Lebensmittelsicherheit gewährleistet die Behörde für Sicherheit und Qualität der Lebensmittelkette (Organisme pour la sécurité et la qualité de la chaîne alimentaire, OSQCA) die Koordination der verschiedenen offiziellen Kontrollinstanzen. Die OSQCA betreibt eine Website mit Informationen zum Thema Lebensmittelsicherheit, die sich sowohl an Verbraucher als auch an Fachleute richtet. Durch ein Frühwarnsystem kann die Öffentlichkeit über diese Website bei Problemen mit Lebensmitteln informiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Hygiene und Lebensmittelsicherheit (Hygiène et sécurité alimentaire) des Gesundheitsportals.

Häusliche Hilfsleistungen und Krankenpflege

Luxemburg verfügt über ein dichtes Hilfs- und Pflegenetz. Seit dem 1. Januar 1999 werden die Kosten für die häuslichen Hilfs- und Pflegedienste von der Sozialversicherung, genauer gesagt von der Pflegeversicherung, übernommen.

Weitere Informationen über Pflege zu Hause finden Sie auf dem Gesundheitsportal!

Drogen und Drogenabhängigkeit

Das luxemburgische Netzwerk zur Information über Betäubungsmittel und Drogenabhängigkeit (Réseau luxembourgeois d’information sur les stupéfiants et les toxicomanies, RELIS) veröffentlicht jährlich einen Bericht über das Drogenproblem in Luxemburg.

Auf den Seiten Illegale Drogen und Formen der Abhängigkeit (Drogues illicites et dépendances) des Gesundheitsportals finden Sie weitere Informationen zum Thema Abhängigkeit und Vorbeugung, Anlaufstellen im Bereich Drogen, Schlüsseldaten usw.

Das luxemburgische Gesundheitsportal

2009 startete das Gesundheitsministerium das Gesundheitsportal, in dem auf einer einzigen Website alle Informationen zum Thema Gesundheit zusammengefasst sind. Das Gesundheitsportal richtet sich an die Bürger und die Fachkräfte des Gesundheitssektors.

Das Gesundheitsportal ist wie folgt gegliedert:

  • Ratschläge in Sachen Prävention;
  • Hintergrundinformationen zu bestimmten Themen;
  • erklärende Unterlagen zu Erkrankungen, Tests und Analysen;
  • Details zu den Rückzahlungsbedingungen der Pflege;
  • Vorstellung aller Akteure des Gesundheits- und Sozialwesens;
  • Informationen zu den Gesundheitsberufen;
  • aktuelle Informationen und Terminkalender mit allen wichtigen Veranstaltungen;
  • im Bereich der Gesundheit geltende Gesetzgebung;
  • verschiedene Publikationen;
  • Informationen zu den Kampagnen des Ministeriums und der Gesundheitsbehörde.
  • Letzte Änderung dieser Seite am 13-12-2017