Der Aufnahme- und Eingliederungsvertrag

Das Luxemburgische Amt für Aufnahme und Integration (Office luxembourgeois de l'accueil et de l'intégration, OLAI) schlägt jedem ausländischen Einwohner mit Aufenthaltserlaubnis, der sich langfristig in Luxemburg niederlassen möchte, vor, einen Aufnahme- und Eingliederungsvertrag (Contrat d’Accueil et d’Intégration, CAI) abzuschließen.

Der Aufnahme- und Eingliederungsvertragent entstammt dem Gesetz vom 16. Dezember 2008 über die Aufnahme und die Integration von Ausländern in Luxemburg. Die großherzogliche Verordnung vom 2. September 2011 regelt seine Umsetzung in die Praxis.

Zu erfüllende Voraussetzungen

  • eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen und älter als 16 Jahre sein;
  • legal in Luxemburg leben;
  • sich dauerhaft in Luxemburg niederlassen wollen.

Angebotene Leistungen:

  • ein Sprachkurs;
  • Kurse in Staatsbürgerkunde;
  • ein Orientierungstag.

Nachdem die jeweiligen Kurse absolviert wurden, kann der Aufnahme- und Eingliederungsvertrag durch eine Bescheinigung für gültig erklärt werden.

Aufgabe des Luxemburgischen Amtes für Aufnahme und Integration (Office luxembourgeois de l'accueil et de l'intégration, OLAI) ist es, die Integrationspolitik des Großherzogtums Luxemburg umzusetzen.

Die Integrationspolitik betrifft alle Nicht-Luxemburger, sowohl europäische Staatsbürger als auch Drittstaatsangehörige.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 07-12-2016